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Als Betriebssystem für den Backoffice Bereich bildet Linux eine bewährte und stabile Plattform für die Ansprüche von Arbeitsgruppen in kleinen und mittleren Unternehmen wie Messaging Services, Fileservices, Druckdienste und netzwerkweite Benutzerverwaltung. Die modulare Natur der Open Source Software-Landschaft erleichtert die Dienstintegration und Konsolidierung von gewachsenen IT Umgebungen. Mit einer Kombination von industrieerprobten Softwarepaketen wie z.B. Samba, CUPS, LDAP und Kerberos kann in heterogenen, wild gewachsenen Netzwerken Integration hergestellt werden: Mac, Windows und Unix Arbeitsplätze verbinden sich über einen linuxbasierten Server nahtlos miteinander. Fehlende Funktionalitäten können im Local Area Network (LAN) oder Wide Area Network (WAN) mit Hilfe Freier Software plattformunabhängig bereitgestellt werden Der Einsatz von Linux und FS/OSS im Backoffice zielt auf stabile, modular aufgebaute Dienste und standardisierte Schnittstellen, die IT Infrastrukturen von der Produktpolitik eines Herstellers unabhängig macht. Dateiablage und DruckdiensteFile- und Printservices sind Butter und Brot des Büros und stehen häufig am Anfang eines Linux Migrationspfades. Die Server Software Samba ist in vielerlei Hinsicht ein Nachbau von Windows Dateiablage- und Druckdienste in NT4 Domänen. Mit einem linuxbasierten Samba Server drucken Windowsclients transparent im Netz, nutzen Dateiablagen und beziehen ihre Authentifizierungs- und Authorisierungsdaten vom Linuxserver ohne den Lizenzierungs- und Administrationsaufwand einer Windows 2003 Server Domäne Ein Arbeitsgruppenserver unter Linux lässt sich nahtlos in eine bestehende Windows Server Infrastruktur einfügen, kann aber auch große Teile der Microsoft Windows Server Produktfamilie ersetzen. Eine auf Microsoft Windows NT4 Server basierenden Domänenlandschaft kann durch einen Linux basierten Samba Domänencontroller mit CUPS Druckserver eins zu eins nachgebildet werden. In eine am Active Directory Service von Windows 2000/ 2003 orientierte Infrastruktur können Linux basierte Dienste über Kerberos und LDAP nativ angebunden werden.
GroupwarediensteGroupwaredienste werden häufig mit dem anscheinend eng verbundenen Trio MS Windows Workstation, MS Outlook Client & MS Exchange Server oder der "Lotus" Familie identifiziert. Dabei handelt es sich bei der Anwendungsfamilie "Groupware" eher um eine Zusammenstellung verschiedner Dienste zu einem gut zu vermarktenden Paket, deren Teile häufig standardisierte Protokolle verwenden und einfach durch freie Alternativen zu ersetzen sind. Freie Groupwaredienste stellen Mail, Calendaring und Adressverwaltung im Netz betriebssystemunabhängig bereit: Opengroupware Das aus dem von der Skyrix Software AG entwickelten Skyrix Server hervorgegangene Opengroupware ist ein modularer Groupwareserver auf Basis Freier Software. Neben der (dem Outlook Web Access vergleichbaren) browserbasierten Schnittstelle, bietet OGo eine (kostenpflichtige) Implementierung der Outlook MAPI Schnittestelle, OGo kann also auch von Outlooks Clients nativ als Groupware Server benutzt werden. Opengroupware Homepage |
